Umweltvorsorge statt Wachstumswahn – Eine Zeitreise


Im November 1975 wurde Herbert Gruhl zum Bundesvorsitzenden des wenige Monate zuvor in Marktheidenfeld gegründeten Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gewählt.

In Gruhls eigenen Worten verband er mit seiner neuen Aufgabe die „unausgesprochene Absicht aus diesem BUND […] mit der Zeit eine politische Kraft zu machen“; gewünscht gewesen sei aber, „einer altväterlichen und betulichen Umweltpolitk“ zu dienen, die es sich nicht mit „den regierenden Mächten und Parteien verderben“ wolle. Am 14. Mai 1977 kam es nach Differenzen im Bundesvorstand auf einer Delegiertenversammlung zur Abwahl Gruhls, der noch immer CDU-Bundestagsabgeordneter war (Herbert Gruhl: Überleben ist alles, 1987, S. 178).

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