Ein Umweltschützer mit Liebe zu Deutschland – (Tagung 5./6.11.’21)

Anläßlich des 100. Geburtstags von Herbert Gruhl richtet die Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.V. am 5./6. November eine Herbsttagung in Hannover aus.


Freitag, den 5. November, 20 Uhr, Begrüßung, Eröffnung und Einführung des Vorsitzenden der HGG, Volker Kempf

Es folgt Heinz-Siegfried Strelow mit Ausführungen zum 100. Geburtstag von Herbert Gruhl mit einem Blick in die Presse.

Der Abend wird abgerundet durch eine Filmvorführung, die Herbert Gruhl 1992 in Hannover zeigt.

Am Samstag, den 6. November, wird Prof. Dr. Lothar Maier referieren: „Herbert Gruhls Liebe zu Deutschland und die heutige Bedeutung eines gesunden Patriotismus“

Mit Liebe zu Deutschland zu handeln war für Herbert Gruhl eine Selbstverständlichkeit. Heute ist das selten gewor­den. Dabei sind es viele Elemente, die die deutsche Nation ausmachen, identifiziert und untersucht werden können. Wie gehen diejenigen Kräfte vor, die unser Land nicht nur seiner Geschichte, sondern auch seiner Zukunft als Natio­nalstaat berauben wollen? Welche Zukunft hat das, was die Destruktion des Nationalbewusstseins noch von Deutsch­land übrig läßt? Welche Rolle spielt die EU in diesem Zusammenhang und welche Szenarien tun sich auf?

Es folgt Dr. Konrad Adam mit einem Vortrag: „Herbert Gruhls Liebe zur Welt, oder: Was sich von selbst versteht.“

Ausgehend von Herbert Gruhls Anthologie „Glücklich werden die sein … Zeugnisse ökologischer Weltsicht aus vier Jahrtausenden“ gilt es seiner eigenen ökologischen Weltsicht nachzugehen und sie zu behandeln.


Schlußvortrag: Michael Beleites: „Degeneration und Regeneration – Der ökologische Entropiegedanke bei Herbert Gruhl“

Im Vortrag verknüpft Beleites sein Umweltresonanz-Konzept mit Erkenntnissen der Thermodynamik: Strukturverlust vermindert Resonanzfähigkeit und eine eingeschränkte Resonanzfähigkeit verwandelt offene Systeme in abgeschlossene Systeme – die ihrerseits strukturauflösend wirken. Lebenskraft können wir nicht machen, sondern nur empfangen. Dafür brauchen wir Lebensbedingungen, die zur Natur hin offen sind. In seinem Vortrag geht Beleites explizit auf die ökologischen und soziologischen Weiterungen des Entropiegedankens bei Herbert Gruhl ein.

Danach Schlussdiskussion (Voraussichtliches Ende: 15 Uhr).

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Tagungsgebühr für Nichtmitglieder: 45 Euro.

Es gelten die Corona-Bestimmungen (3G, u.U. 2 G. oder auch Absage der Tagung. Die Tagungsgebühr wird ggf. erstattet).

Bei Interesse nehmen Sie mit uns gerne Kontakt auf (webmaster @ herbert-gruhl.de). Die Überweisung der Tagungsgebühr wird als Anmeldung akzeptiert.

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