Weltbevölkerungswachstum

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Eine Karte, die auf einen Blick zeigt, in welchen Teilen der Erde die Bevölkerung wächst (orange), sich stabil hält (grau) und wo sie schrumpft (blau). China und Staaten Europas vor allem schrumpfen, islamisch geprägte Staaten vor allem weisen ein starkes Wachstum auf. Der Bevölkerungsdruck nach Europa aus Afrika und dem mittleren Osten steigt. Vor allem Deutschland reagiert darauf mit Öffnung der Grenzen, um nicht zu sagen mit einer grenzenlosen Willkommenskultur. Die damit verbundenen Folgen sind vielfältig. Einmal steigt in ökologischer Hinsicht der Bevölkerungsdruck, in den Notuterkünften befinden sich auch Christen, die Probleme haben, sich zu ihrem Glauben zu bekennen (siehe Focus).

Diese Entwicklung war lange hervorsehbar und daher schon für Herbert Gruhl 1992 in „Himmelfahrt ins Nichts“ ein Thema:

„Die ungleiche Vermehrung der Völker ist ein wesentlicher Grund der Kriege in der Weltgeschichte. Sie gleicht dem Wettergeschehen zwischen Hochdruck und Tiefdruck und drängt wie dort auf Druckausgleich – zum Teil friedlich, öfter mit Gewalt. Das ist auch die Ursache zahlreicher Völkerwanderungen …“ (S. 323)

Doch die große Politik macht nun so, als ob ein plötzliches Ereignis eingetroffen sei und reagiert kopflos. Weitschauende Politik ist offenbar aus der Mode gekommen, aber Politik sollte nie eine Modefrage sein. Zwar wird weitschauend über die Wirkung eines veränderten CO2-Anteils in der Luft philosophiert, wogegen auch nichts einzuwenden ist; aber die mutwillige Vermsichung ganzer Völker und Kulturen ist – mögliche Nebenwirkungen betreffend – nur diskutiert, wenn gerade etwas passiert und bekannt wird. Auf Sicht fahren, heißt das heute – allerdings dem Durchblick nach auf Sicht im Nebel bei hohem Tempo.  (VK)

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