Unabhängiger Ökologe bei der französischen Präsidentschaftswahl

Antoine Waechter (Bildmitte) mit Heinz-Siegfried Strelow (links) und Prof. Hans Ch. Binswanger nach der Verleihung des Herbert-Gruhl-Preises 2007 in Breisach.

Antoine Waechter, Träger des Herbert-Gruhl-Preises, will zur Präsidentschaftswahl in Frankreich antreten. Waechter lebt im Elsass und führt die Mouvement Ecologiste Independet (MEI) an, die eine Alternative zu der auch in Frankreich linksorientierten Partei der Grünen darstellt. 1988 hatte Waechter schon einmal kandidiert und kam auf 4 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang. Gegenüber der Badischen Zeitung vom 15. März erklärt Waechter, es gehe ihm darum, ökologisches Denken in den Wahlkampf zu tragen, auch wenn er nicht viele Prozente werde erreichen können. Eine regionalistische Orientierung ist dem Elsässer Waechter im zentralistisch organisierten Frankreich zudem eigen. Viel Erfolg!

 

 

2 Gedanken zu „Unabhängiger Ökologe bei der französischen Präsidentschaftswahl“

  1. Guten Tag,

    das nun Antoine Waechter von den Unabhängigen Ökologen in Frankreich zur anstehenden Präsidentschaftswahl 2017 antritt,
    ist ein absoluter Lichtblick in der politischen Landschaft Frank-reichs und sehr zu begrüßen. Wer sonst soll in Frankreich gegen-
    wärtig die ökologische Sache vertreten? Weder die Kandidatin-
    nen und Kandidaten der politischen Linken noch die der politischen Rechten tun das und das ist von diesen auch nicht
    zu erwarten. Zu sehr huldigen sie der Ideologie des unbegrenz-
    ten Wachstums der Wirtschaft und damit allen Bestrebungen
    die Natur und diesen Planeten zu Grunde zu richten. Es gibt
    keine Alternativen zum „Herbert Gruhl Frankreichs“. Auch wenn es am Ende nur ein paar Prozent sein werden, die er bei dieser anstehenden Wahl bekommen wird, so werden es Stim- men f ü r den Planeten Erde sein und das ist besser als nichts.

    Jürgen Stein

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