Regeneration – Zu einer theosophischen Begründung der Ökologie

„Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“ Zweifellos wurde das berühmte Genesis-Zitat 1,28 „geradezu als Magna charta rücksichtsloser Naturbeherrschung und anthropozentrischen Hochmuts“ begriffen, wie Gerd-Klaus Kaltenbrunner 1976 feststellte.

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Von wachsenden Problemen nicht ablenken

Von wachsenden Problemen nicht ablenkenBetrachtet man die Medien der letzten Tage und fast schon Wochen, so war die alles bewegende Frage, was Rainer Brüderle (FDP) angeblich zu einer Journalistin über ihre hübschen Brüste schon vor einem Jahr gesagt haben mag. Auch Europa hatte schöne Brüste, wie vom Künstler Helmut Lutz in der Europastadt Breisach dargestellt (siehe Bild). Vielleicht ist das auch Sinnbild dafür, wie wichtige Angelegenheiten durch Ablenkung völlig aus dem Blick geraten können.

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Wachsende Energieprobleme

Wasserkraftwerk am Oberrhein (Bild privat)
Wasserkraftwerk am Oberrhein (Bild privat)

Die Energiekosten sind für die Privathaushalte seit dem Jahr 2000 deutlich gestiegen. Der Benzinpreis stieg um 63 Prozent. Das Heizöl wurde im selben Zeitraum sogar doppelt so teuer. Der Gaspreis stieg um über 50 Prozent. Und ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Alternativen werden gesucht, kosten aber ihrerseits Geld.

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Die Tagung zum Film “Friedlich in die Katastrophe” (10/2012), Neuenburg a. Rh.

Alternativlos in die Katastrophe?

“Warnende StimAlternativlos in die Katastrophe 2 _men gegenüber der Nutzung der Atomkraft gibt es schon lange, deutlich vernehmbar von Holger Strohm und Herbert Gruhl schon in den 1970er Jahren. Die Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima folgten. Doch der Atomkraftnutzung wird international weiterhin eine Zukunft eingeräumt. Wird durch Katastrophen nicht genug gelernt? Gibt es überhaupt Alternativen zu einem selbstzerstörerischen Kurs des Menschen?” (Ankündigungstext)

Die Tagung zum Film “Friedlich in die Katastrophe” (10/2012), Neuenburg a. Rh. weiterlesen

Wir amüsieren uns zu Tode

“Man soll nicht allein auf das achten, was einer sagt, sondern auch darauf, was er sich dabei denkt und warum er es sagt” (Cicero)

Das Medium Fernsehen ist vor allem für die Unterhaltung geeignet. Nachrichten selbst werden zur Unterhaltungsware oft zwischen den Werbeblöcken herabgewürdigt. Eine besondere Kunst ist es da, noch einen sehenswerten Film über ein ernstes Thema zu machen.

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Das Gesicht der Gründungsgrünen

Baldur Springmann (rechts) neben Alfons Benedikter und Prof.  Herbert Pilch während eines Treffens der UÖD in den 1990er Jahren
Baldur Springmann (rechts) neben Alfons Benedikter und Prof.
Herbert Pilch während eines Treffens der UÖD in den 1990er Jahren

Der Name Baldur Springmann ist auf das Engste mit den Gründungsgrünen von 1979/1980 verbunden, da er ihnen ein Gesicht gab, nämlich seines. Die Fernsehkameras liebten diesen Bauern mit Kosakenhemd, weil ihm anzusehen war, dass er dem gerade zweifelhaft gewordenen Fortschrittsoptimismus noch nie etwas abgewonnen hatte.

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Unterwegs zur Zukunftsfähigkeit?

Das Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltfragen (WBGU) von 2011

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hatte 2011 sein enorm wichtiges Hauptgutachten zum notwendigen Wandel der Weltgesellschaft hin zu einer klimaverträglichen Wirtschafts- und Lebensform vorgelegt. Es ist als Beitrag zur Rio+20-Konferenz im Juni 2012 gedacht und trägt den Titel Welt im Wandel. Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation. Das Echo auf diese 420 Seiten starke Behandlung langfristiger Überlebensfragen war in den Medien gleich null.

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Landtagswahl in NRW 2012

Ein Sieg für die politische Klasse

Die Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen vom 13. Mai 2012 standen unter dem Vorzeichen der Schuldenpolitik des Landes. Dies war jedenfalls der Grund des Scheiterns der Minderheitenregierung von Hannelore Kraft (SPD). Am lautesten hatte die FDP dagegen opponiert und kletterte von 6,7 auf 8,6 Prozentpunkte. Die Union blieb dagegen recht farblos und stürzte mit ihrem Spitzenkandidaten Norbert Röttgen von 34,6 auf 26,3 Prozentpunkte ab – Röttgen konnte daraufhin nicht einmal mehr seinen Posten als Bundesumweltminister halten. Die SPD und die Grünen dürfen sich im Wahlergebnis bestätigt sehen. Erstere legte von 34,5 auf 39,1 Prozentpunkte deutlich zu, letztere verlor trotz der Konkurrenz durch die “Piraten” nur leicht um 0,8 Prozentpunkte. Lediglich die Linkspartei traf es hart; sie scheiterte mit 2,5 Prozentpunkten deutlich an der 5-Prozent-Sperrklausel.

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Zeitgeschichtsschreibung der Gründungsgrünen

Die Grünen, das sind Karrieristen, die Sachkenntnis durch Politisierung und Publizitätseffekte ersetzen, gewann Helmut Schelsky Anfang der 1980er Jahre den Eindruck. Die Art und Weise, wie die Altvorderen in der Partei von hereinströmenden antiautoritären Jugendbewegten kaltgestellt wurden, um darauf ihre eigenen Karrieren zu gründen und noch härtere Autoritäten aufzubauen, das erinnerte Schelsky an seine eigene Studentenzeit von 1933. Aber einmal in den Parlamenten, würden diese Grünen rasch selbst zum Establishment und damit für ihre Wählerklientel uninteressant.(1)

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Europa ist mehr als ein großer Markt

Gerd-Klaus Kaltenbrunner: (1939-2011)

In diesen Tagen, die ganz im Zeichen der Krise des Euro und Europas stehen, im Zeichen ratloser Rettungsversuche und scheinbar alternativloser Entscheidungen, hat die Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.V. mit ihrem Band Die Europäische Union. Perspektiven mit Zukunft? eine ins Grundsätzliche gehende Diskussion angeregt. Man kann vor diesem Hintergrund sicher an den am 4. April vor einem Jahr in Lörrach verstorbenen Privatgelehrten und Philosophen Gerd-Klaus Kaltenbrunner erinnern und seine Worte zu bedenken geben. Der 1939 geborene Kaltenbrunner hat zwei Europa-Trilogien vorgelegt: Europa. Seine geistigen Quellen in Portraits aus zwei Jahrtausenden und das ebenfalls drei Bände umfassende Werk Vom Geist Europas. Er hatte in seiner Jugend vor allem durch die Begegnung mit dem Begründer der Paneuropa-Bewegung, Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi, Interesse an kulturellen Fragen gefunden.

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