Konrad Adam: Historischen Fehler Helmut Kohls korrigieren

Konrad Adam Historischen Fehler Helmut Kohls korrigierenZum Thema „Die Grenzen der Machbarkeit“ veranstaltete die Herbert-Gruhl-Gesellschaft in Barsinghausen, dem einstigen Wohnsitz von Herbert Gruhl, ihre diesjährige Herbsttagung. Der Vorsitzende der Herber-Gruhl-Gesellschaft, Volker Kempf, stellte den etwa 50 Zuhörern den 1993 im Alter von 71 Jahren verstorbenen Herbert Gruhl als Barsinghäuser CDU-Kommunalpolitiker vor. Dieser sei in den 1960er Jahren bereits mit den Folgen des Bevölkerungswachstums in Barsinghausen von damals 14.000 auf 20.000 Einwohner befaßt gewesen, mit Müllproblemen und dem schwieriger werdenden Erhalt des Naherholungsraumes Wald.

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Bernd Lucke über Herbert Gruhl und berechtigte Kritik an der CDU

kath.net: Gab es nicht schon vor dem ESM-Vertrag eine berechtigte Kritik am Kurs der Christdemokraten?

Bernd Lucke: Leider viel zu wenig. Helmut Kohl hat die vollmundige Ankündigung einer geistig-moralischen Wende nie eingelöst. Doch kaum jemand hat dieses Manko zum Anlass genommen, ihn dafür zu kritisieren. Dabei hätte man Anfang der 80er Jahre dem schleichenden Werteverfall sicher noch relativ effektiv entgegentreten können. Was hat Helmut Kohl eigentlich gehindert, eine ordentliche Familienpolitik zu machen?

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Alexander Gauland: „Herbert Gruhl läßt grüßen”

Nach dem Einzug der Alternative für Deutschland in das EU-Parlament und in zahlreiche Kommunalparlamente, fühlt sich deren Parteivize Alexander Gauland an Zeiten der Entstehung der Grünen erinnert. Einst hatte die CDU-Führung unter Helmut Kohl der neu aufgekommenen ökologischen Frage und ihrem innerparteilichen Sprecher Herbert Gruhl die kalte Schulter gezeigt und die Anti-AKW-Bewegung als linke Spinnerei abgetan. Der CDU wurde damals eingeflößt, durch Umweltschutzauflagen ginge die deutsche Wirtschaft zugrunde. Das Gegenteil war richtig, zugrunde ging der Sozialismus, der auf solche Auflagen meinte verzichten zu können.

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Namensstreit um das Grün der Grünen

In Freiburg tobt ein Namensstreit zwischen Bündnis 90/Die Grünen und ihrer Abspaltung Grüne Alternative Freiburg (GAF). Es geht um das Recht, den Namen „grün“ tragen zu dürfen. 2012 hatte die Partei der Grünen vor dem Landgericht gegen die Wählervereinigung aus Freiburg verloren, da nach Auffassung der Richter sich der Name der GAF hinreichend von Bündnis 90/Die Grünen unterscheide. Grün, das sei ansonsten mehr eine breite Bewegung als nur eine spezielle Partei. Das streitet auch Jochen Hefer, der Anwalt der Partei der Grünen, nicht ab. Er weist laut Der Sonntag vom 15. Dezember 2013 darauf hin, dass die Grünen aber als erste diesen Namen geführt und sich parlamentarisch engagiert hätten. „Spätere Abspaltungen hätten sich folgerichtig andere Namen gegeben wie etwa die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)“, wird Hefer wiedergegeben.

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Ein Gespenst kehrt zurück: die Ökodiktatur

Die Zukunftsaussichten auf der Erde sind für den Menschen und seine Zivilisation nicht vielversprechend. Wachstum von Wirtschaft und Bevölkerung überfordern die Ökosysteme und erschöpfen die Ressourcen in vielen Bereichen. Joergen Randers, Koautor der Studie „Die Grenzen des Wachstums“ von 1972, zeichnete 2012 unter dem Titel „2052” und dem Untertitel “Eine globale Prognose für die nächsten vierzig Jahre“ entsprechende Szenarien. Das vielversprechendste Szenario lautet für Randers auf eine “starke Regierung“, woraus Journalisten die Forderung von einem „guten Diktator“ gemacht hätten. Was genau meint Randers also? Die Wochenzeitung Junge Freiheit fragte in ihrer Ausgabe vom 15. November in einem Interview nach. Antwort:

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Konservatismus in der politischen Ökologie

Von Dr. Felix Dirsch

  1. Konservatismus und Ökologie – einige Grundlinien einer langen Verschwisterung

Wer über konservative Einflüsse in der politischen Ökologie des 20. Jahrhunderts oder zumindest in der zweiten Hälfte nachdenkt, wird bei seinen Reflexionen weit über diesen Zeitraum hinausgehen müssen. Über einen langen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten hinweg, mehr oder weniger deutlich, zeigt sich ein Bündnis zwischen denjenigen Kräften, die die Fortschrittsprozesse der Moderne kanalisieren und „entschleunigen“ möchten und denjenigen, die eine ganzheitliche Sicht vom Menschen haben, der in seine Umwelt eingegliedert ist und im ständigen Austausch mit Pflanzen, Tieren und der anorganischen Natur steht, dessen Organismus in Wechselbeziehung mit seiner engeren Umgebung steht.

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Tagung anläßlich des 20. Todesjahres von Herbert Gruhl

Tagung anläßlich des 20. Todesjahres von Herbert Gruhl 1
Herbert Gruhl (Bild 1 privat)

Bad Reichenhall. – Die Herbsttagung 2013 der Herbert-Gruhl-Gesellschaft fand vom 3. bis 5. Oktober anläßlich des 20. Todesjahres von Herbert Gruhl in dessen letzter Wahlheimat statt, dem Berchtesgadener Land.

Einführend ging der Vorsitzende der Gesellschaft, Volker Kempf, mit Blick auf die aktuelle Tagespresse der Frage nach, wie sehr der einstige Umweltpolitiker und Autor von “Ein Planet wird geplündert” im öffentlichen Gedächtnis präsent sei. Der bereits im Juni vor 20 Jahren verstorbene Herbert Gruhl werde meist als Schwarzgrüner der ersten Stunde erinnert, manchmal sehr schematisch nur eingeordnet, nicht immer sehr zutreffend. Bemerkenswert souverän sei am 1. Oktober die Zeitung Bild anläßlich der „Kindersex-Debatte“ gewesen, insofern sie die Grünen als „schillernden Haufen“ in Erinnerung rief, in dem es ein qualifizierter Politiker und Buchautor wie Herbert Gruhl „nicht lange“ habe aushalten können. Herbert Gruhl ging mit der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) 1981/82 auf Distanz zur Partei Die Grünen.

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Das neue Bundeswahlgesetz zur Bundestagswahl am 22. September 2013

Ein Gastbeitrag von Georg K. Schmelzle Dipl. Sozialwirt, OStR i.R.

Das neue Bundeswahlgesetz folgt dem Niedersächsischen, es gibt keine Überhangmandate mehr. Das heißt, nur die Zweitstimme bestimmt über die Stärke einer Partei im Bundestag.

Jede Partei bekommt nach den Prozenten der Zweitstimmen ihre Mandate. Sollte eine Partei in einem Bundesland mehr Direktmandate, als ihr nach den Zweitstimmen zustehen, gewinnen, dann werden diese im Verhältnis auf die anderen Parteien über 5% Zweitstimmen mit verteilt. Die CDU gewann aber 2009 insgesamt 22 Überhangmandate!

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Den Worten der Toten Gehör schenken

Zum 20. Todestag von Herbert Gruhl

„Glücklich werden die sein, die den Worten der Toten Gehör schenken, gute Werke lesen und beachten“, so lautet eine Tagebuchaufzeichnung von Leonardo da Vinci, welche Herbert Gruhl 1984 heranzog und zu einem Buchtitel erhöhte – für seine Anthologie „Zeugnisse ökologischer Weltsicht aus vier Jahrtausenden“. Seit dem 26. Juni 1993 gehört Herbert Gruhl selbst zu den Toten, und so fragt sich, ob seinen Worten Gehör geschenkt wird, seine Werke zu den qualitativ hochwertigen zählen und beachtet werden.

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