Deutschlands Bevölkerung seit der Wende

Das Innenstadtzentrum von Zittau
Das Innenstadtzentrum von Zittau

Während Deutschlands Bevölkerung seit 1990 bis 2014 insgesamt nur leicht von 79,4 Millionen auf 80,6 Millionen Einwohner – nicht zuletzt durch Einwanderung – zunahm, verlief die Entwicklung in den neuen Bundesländern und in Westdeutschland recht unterschiedlich. Baden-Württemberg legte am meisten zu, von 1990 bis 2014 um  11,2 % auf 10,72 Millionen Einwohner. Die neuen Bundesländer verloren dagegen im Schnitt 8,9 Prozent. Sachsen verzeichnet einen Rückgang von 4,78 Millionen auf 4,06 Millionen Einwohner.
Qulitativ standen die neuen Bundesländer 1990 mit einer herabgewirtschafteten Bausubstanz da, was weithin kompensiert ist. Die Innenstädte sind vielfach bestens saniert zwischen Dresden und  Schwerin. Auch auf dem Land zeigen Deutschlands Bevölkerung seit der Wende weiterlesen

Der Stieglitz und die Energiewende

Nr. 1 GruhlDer Stieglitz ist zum „Vogel des Jahres 2016“ gekürt worden; und wie bei so vielen „Tieren des Jahres“ haben seine Bestände dramatisch abgenommen (von 1990 bis 2013 um 48%).

Er heißt auch Distelfink, weil er gern aus reifen Fruchtständen der Disteln (und auch anderer Wildstauden) die Samenkörner herauspickt. Aber diese Nahrungsquelle wird ihm in immer größerem Ausmaß genommen. Auf

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/stieglitz/19521.html

steht: „Es wird eng für unseren Jahresvogel. Denn immer weniger Landstriche in Deutschland bleiben unberührt: Brachflächen fallen der Agrarpolitik zum Opfer oder werden in Städten zubetoniert. Das raubt dem Stieglitz den Lebensraum und lässt die Nahrungsquellen versiegen.“

(Von Prof. Dietrich Schwägerl)

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Schweizer Initiative zum Schutz der Lebensgrundlagen abgelehnt

 Siedlungsraum in der Schweizer Gebirgslandschaft (Bild: VK)
Siedlungsraum in der Schweizer Gebirgslandschaft (Bild: VK)

Die ECOPOP-Initiative “Stopp der Überbevölkerung – zum Schutz der Lebensgrundlagen” wurde erwartungsgemäß abgelehnt. Das Resultat fiel deutlich aus: 74,1 % Nein. Der Kopf der ECOPOP-Initiative, Benno Büeler, hatte auf der Herbsttagung der Herbert-Gruhl-Gesellschaft in Barsinghausen bei Hannover sein Anliegen vorgestellt, zum Schutze der natürlichen Lebensgrundlagen das Bevölkerungswachstum in der Schweiz auf 0,2 Prozent – von derzeit über einem Prozent – zu begrenzen. Auch um die international zu fördernde Unterstützung von freiwilliger Familienplanung sollte es gehen, was aber medial kaum durchdrang. ECOPOP verfügte für die Werbung um Stimmen über nur geringe finanzielle Mittel, während ihr eine breite Ablehnung in Medien und Parteien von „grün“ über konservativ bis liberal entgegenschlug.

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Die Schweiz entscheidet über ECOPOP-Initiative

Die Schweiz entscheidet über ECOPOP-InitiativeDie schweizerische ECOPOP-Initiative „Stopp der Überbevölkerung – zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen“ steht am 30. November 2014 zur Volksabstimmung. Das Ziel der Initiative ist eine Beschränkung des Bevölkerungswachstums in der Schweiz von derzeit 1,3 Prozent auf 0,2 Prozent. Letzterer Wert entspricht dem Bevölkerungswachstum in Deutschland in 2013. 1,3 Prozent oder 0,2 Prozent Bevölkerungswachstum klingt nach nicht viel. Doch geht es dabei für die Schweiz um die Frage, bis 2050 neun Millionen oder 12 Millionen Einwohner zu haben bzw. in 52 Jahren eine Verdopplung auf 16 Millionen. Zieht man Gewässer und das Hochgebirge ab, lautet das Szenario auf eine Bevölkerungsdichte, welche diejenige der Niederlande übertreffen würde. Ein naturreiches, naturnahes Land ist das dann nicht mehr. Der ökologische Fußabdruck der Schweiz gilt sogar jetzt schon als vier Mal zu hoch und allein durch Lebensstiländerungen nicht mehr signifikant zu verändern.

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Konrad Adam: Historischen Fehler Helmut Kohls korrigieren

Konrad Adam Historischen Fehler Helmut Kohls korrigierenZum Thema „Die Grenzen der Machbarkeit“ veranstaltete die Herbert-Gruhl-Gesellschaft in Barsinghausen, dem einstigen Wohnsitz von Herbert Gruhl, ihre diesjährige Herbsttagung. Der Vorsitzende der Herber-Gruhl-Gesellschaft, Volker Kempf, stellte den etwa 50 Zuhörern den 1993 im Alter von 71 Jahren verstorbenen Herbert Gruhl als Barsinghäuser CDU-Kommunalpolitiker vor. Dieser sei in den 1960er Jahren bereits mit den Folgen des Bevölkerungswachstums in Barsinghausen von damals 14.000 auf 20.000 Einwohner befaßt gewesen, mit Müllproblemen und dem schwieriger werdenden Erhalt des Naherholungsraumes Wald.

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Bernd Lucke über Herbert Gruhl und berechtigte Kritik an der CDU

kath.net: Gab es nicht schon vor dem ESM-Vertrag eine berechtigte Kritik am Kurs der Christdemokraten?

Bernd Lucke: Leider viel zu wenig. Helmut Kohl hat die vollmundige Ankündigung einer geistig-moralischen Wende nie eingelöst. Doch kaum jemand hat dieses Manko zum Anlass genommen, ihn dafür zu kritisieren. Dabei hätte man Anfang der 80er Jahre dem schleichenden Werteverfall sicher noch relativ effektiv entgegentreten können. Was hat Helmut Kohl eigentlich gehindert, eine ordentliche Familienpolitik zu machen?

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Alexander Gauland: „Herbert Gruhl läßt grüßen”

Nach dem Einzug der Alternative für Deutschland in das EU-Parlament und in zahlreiche Kommunalparlamente, fühlt sich deren Parteivize Alexander Gauland an Zeiten der Entstehung der Grünen erinnert. Einst hatte die CDU-Führung unter Helmut Kohl der neu aufgekommenen ökologischen Frage und ihrem innerparteilichen Sprecher Herbert Gruhl die kalte Schulter gezeigt und die Anti-AKW-Bewegung als linke Spinnerei abgetan. Der CDU wurde damals eingeflößt, durch Umweltschutzauflagen ginge die deutsche Wirtschaft zugrunde. Das Gegenteil war richtig, zugrunde ging der Sozialismus, der auf solche Auflagen meinte verzichten zu können.

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Namensstreit um das Grün der Grünen

In Freiburg tobt ein Namensstreit zwischen Bündnis 90/Die Grünen und ihrer Abspaltung Grüne Alternative Freiburg (GAF). Es geht um das Recht, den Namen „grün“ tragen zu dürfen. 2012 hatte die Partei der Grünen vor dem Landgericht gegen die Wählervereinigung aus Freiburg verloren, da nach Auffassung der Richter sich der Name der GAF hinreichend von Bündnis 90/Die Grünen unterscheide. Grün, das sei ansonsten mehr eine breite Bewegung als nur eine spezielle Partei. Das streitet auch Jochen Hefer, der Anwalt der Partei der Grünen, nicht ab. Er weist laut Der Sonntag vom 15. Dezember 2013 darauf hin, dass die Grünen aber als erste diesen Namen geführt und sich parlamentarisch engagiert hätten. „Spätere Abspaltungen hätten sich folgerichtig andere Namen gegeben wie etwa die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)“, wird Hefer wiedergegeben.

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Ein Gespenst kehrt zurück: die Ökodiktatur

Die Zukunftsaussichten auf der Erde sind für den Menschen und seine Zivilisation nicht vielversprechend. Wachstum von Wirtschaft und Bevölkerung überfordern die Ökosysteme und erschöpfen die Ressourcen in vielen Bereichen. Joergen Randers, Koautor der Studie „Die Grenzen des Wachstums“ von 1972, zeichnete 2012 unter dem Titel „2052” und dem Untertitel “Eine globale Prognose für die nächsten vierzig Jahre“ entsprechende Szenarien. Das vielversprechendste Szenario lautet für Randers auf eine “starke Regierung“, woraus Journalisten die Forderung von einem „guten Diktator“ gemacht hätten. Was genau meint Randers also? Die Wochenzeitung Junge Freiheit fragte in ihrer Ausgabe vom 15. November in einem Interview nach. Antwort:

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