Landschaft statt Windenergiepark: Ansichten aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb

biosphaere4
Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Zu den Herbsttagungen der Herbert-Gruhl-Gesellschaft e.V. gibt es immer eine naturnahe Exkursion, so auch am 29. Oktober im Rahmen „Herausgefordert von der Wirklichkeit“. Ziel war diesmal das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Die Wirklichkeit, die Natur nicht einfach vor dem Menschen schützen zu können, sondern mit ihr möglichs schonend zu leben und zu wirtschaft, ist die Philosophie hinter einem Biosphärengebiet.

Die Anfahrt war bereits beeindruckend, wozu auch das herrliche Herbstwetter beitrug, in dem das Herbstlaub des Waldes in seiner vollen Farbenpracht erstahlte. Vor der Kulisse ein Schienenbus, eine Schafherde, bleiben als naturnahe Erlebnisse haften.

biosphaere3
Mit der Biosphäre möglichst umweltverträglich leben.

An einem örtlichen Informationszentrum angekommen, konnte die weitere Landschaft bestaunt werden, ob und inwiefern natur- und landschaftsschonend zu wirtschaften und zu wohnen gelingt.

biosphaerengebietinfo
Tagungsteilnehmer erhalten Informationen vor Ort.

Das Fehlen von Windkraftanlagen erfreut das Auge, wie das an immer weniger Stellen im Gebirgsland Baden-Württemberg noch anzutreffen ist. Möglich wären in einem Biosphärengebiet Windkraftanlage, aber nicht alles was möglich ist, wird überall realisiert. Auch Ortsgruppen der Grünen leisten hierzu einen Beitrag.

biosphaerengebiet2

Andere Biosphärengebiete wie das jüngste Projekt Hochschwarzwald könnten sich hier durchaus ein Beispiel nehmen. (V. Kempf)

 

 

2 Gedanken zu „Landschaft statt Windenergiepark: Ansichten aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb“

  1. Sie schreiben so schön: die AfD muss sich aber „auf dem Gebiet der Energie- und Umweltpolitik selbst hinterfragen lassen“. Ich frage mich nur, warum hinterfragen sie die AfD nicht wirklich ? Die beiden, die da auftreten, sind dafür recht ungeeignet.
    Herr Barthe war im Bundesfachausschuss „Klima und Energie“ der Vertreter für das Land Hamburg, bei Abstimmungen hatte er stets eine Sonderrolle, denn die Vertreter aller übrigen Bundesländer stimmten eigentlich immer gegen ihn. Konrad Adam hat klassische Philologie studiert und versteht daher, wie er auch selbst sagt, von Energie-Technik eigentlich nichts. Zu Zeiten als er noch im Vorstand der AfD war, hat er damals so weit wie möglich die Arbeit des Bundesfachausschusses konterkariert. Mehrheitsentscheidungen der Basis wurden zu seiner Zeit weitgehend unterdrückt. Wegen der Verfälschungen, die vom damaligen Bundesvorstand (Lucke, Adam …) betrieben wurden, wurde sogar das Bundesschiedsgericht angerufen. Das und wohl auch der Umstand, dass er sich erst sehr spät von Lucke trennte führten dazu, dass seine erneute Kandidatur für den Vrostand der AfD scheiterte. Auf Gebieten, die nicht mit Technik zusammen hängen, hat er hingegen, wie ich finde, recht beachtenswerte Beiträge geleistet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.