H.-Gruhl-Preis

Gewürdigt wird mit dem Herbert-Gruhl-Preis – alle zwei Jahre – eine Persönlichkeit, die in herausragender Weise ökologisch fundierte Erkenntnisse in die politische Realität eingebracht hat. Der Herbert-Gruhl-Preis wurde erstmals am 19.10.2001 verliehen. Erster Preisträger ist Prof. Dr. Friedhelm Farthmann, ehemaliger Minister und Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen. Zweiter Preisträger ist (seit 2003) der CSU-Bundestagsabgeordnete und Landschaftsschützer Josef Göppel. Dritter Preisträger ist der bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Dr. Reinhard Loske (seit dem 23.9.2005). Am 17.11.2007 erhielt der französische Politiker Antonie Waechter den Herbert-Gruhl-Preis. Am 25.09.2009 wurde der Philosoph Prof. Dr. Robert Spaemann ausgezeichnet. Der ehemalige Präsident des Umweltbundesamtes, Andreas Troge, wurde am 9. September 2011 in Jena mit dem Herbert-Gruhl-Preis ausgezeichnet.

(Siehe auch: Laudatio auf F. Farthmann, Laudatio auf J. Göppel + Dankesrede, Laudatio auf R. Loske + Mitteilung zur Preisverleihung an A. Waechter + Presse zur Auszeichnung Spaemanns + Tagungsbericht zur Preisverleihung an Andreas Troge). Der Preis besteht aus einer massiv goldenen Brosche in Gestalt einer Panorama-Weltkarte, die die Erde bei Nacht symbolisiert.

Zudem gibt es einen Ehrenvorsitz, den Prof. Hans Christoph Binswanger inne hat.