Tag des Artenschutzes

Zum Tag des Artenschutzes am 3. März 2017 gilt es darüber nachzudenken, wo Menschen Naturräume und damit Arten verdrängen. Global ist es die Weltbevölkerung in Verbindung mit einem ressourcenintensiven Lebensstil, was der Natur zusetzt. In Südwestdeutschland gibt es durch Abwanderung aus den neuen Bundesländern schon länger Zuwächse, durch grenzüberschreitende Zuwanderung  mittlerweile aber auch wieder in ganz Deutschland.

Um im wachstumsträchtigen Südwesten zu bleiben, so heißt es dort für Deutschlands angebliche „Öko-Hauptstadt“ Freiburg im Breisgau am 3. März in der regionalen Presse: die Stadt baue einen neuen Stadtteil Dietenbach für 12.500 Menschen, auf grüner Wiese versteht sich. Auch Gemeinden und ihre Bürgermeister im Umland äußern sich immer wieder stolz, wenn die Einwohnerzahl steigt. Aber lebenswerter wird eine Stadt durch quantitatives Wachstum nicht, artenfreundlicher auch nicht. Nachverdichtung, Verkehrszuwachs und schrumpfende Naherholungsräume sind die Regel. Weniger ist manchmal mehr. http://www.tag-des-artenschutzes.de/

(V. Kempf)

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